Foto-Story aus Bangladesch: Asiya freut sich über unsere Unterstützung

Vom DRK-Team

Nach heftigen Regenfällen war Bangladesch Ende Juli Schauplatz schwerer Überschwemmungen – mit mehr als 1,9 Millionen betroffenen Menschen. Weil wir in der Region Bogra ein Projekt zur Finanzierung vorbeugender Hilfsmaßnahmen durchführen, haben wir frühzeitig Hilfsmaßnahmen eingeleitet und an 1.720 Familien eine finanzielle Unterstützung von rund 50 Euro pro Haushalt übermittelt.

Eine Empfängerin ist Asiya Begum aus dem Dorf Kajla. Mit dem Geld konnte Asiya Dinge kaufen, die ihrer vierköpfigen Familie halfen, die Katastrophe zu überstehen – ohne Kredite aufzunehmen oder persönliches Hab und Gut zu verkaufen. Wir haben Asiya Begum begleitet:

Wie nahezu alle Häuser in Kajla wurde das Haus von Asiya Begum und ihrem Ehemann Surut Ali durch die Überschwemmung unter Wasser gesetzt. Foto: Tanvir Ahmed Rezvi/DRK

Wie nahezu alle Häuser in Kajla wurde das Haus von Asiya Begum und ihrem Ehemann Surut Ali durch die Überschwemmung unter Wasser gesetzt. Foto: Tanvir Ahmed Rezvi/DRK

 

 
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Bangladesch: ”Meine Arbeit gibt mir Seelenfrieden”

Von Anita Moushumi, Freiwillige beim Bangladeschischen Roten Halbmond

Die 26-jährige Anita Moushumi engagiert sich seit ihrer Jugend beim Bangladeschischen Roten Halbmond. Foto: DRK

Die 26-jährige Anita Moushumi engagiert sich seit ihrer Jugend beim Bangladeschischen Roten Halbmond. Foto: DRK

Seit der achten Klasse bin ich nun schon Teil der Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung. Stets konnte ich mich vielseitig einbringen, um Menschen zu helfen. Ich habe Flutnothilfe geleistet und bei Wiederaufbaumaßnahmen mitgewirkt. Ich habe Menschen während einer Kältewelle geholfen, an einem Impfprogramm und einer Jugendkampagne mitgearbeitet. Auch in der Schule und an der Uni habe ich immer wieder Erste Hilfe geleistet.

Mich in der Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung zu engagieren, gibt mir Seelenfrieden. Es hilft mir, Menschen zu erreichen. Jetzt gerade arbeite ich mit dem Deutschen Roten Kreuz an einem Forecast-based Financing-Projekt zur Bekämpfung der Folgen von klimabedingten Naturkatastrophen in Bogra. Ein Pilotprojekt. weiterlesen

Griechenland: von eitrigen Mandeln, Diabetes und Lebensrettungen

In Griechenland hat Michael Kühnel (r.) seinen Kollegen Omar wiedergetroffen. Foto: Michael Kühnel/ÖRK

In Griechenland hat Michael Kühnel (r.) seinen Kollegen Omar wiedergetroffen. Foto: M. Kühnel/ÖRK

Von Dr. Michael Kühnel-Rouchouze, Arzt und Auslandsmitarbeiter des Roten Kreuzes

Die Frage, die man mir auch diesmal im Freundeskreis immer stellt, ist: Wie wichtig bzw. wie spannend ist die Mission? Zum Thema Wichtigkeit: Jeder Mensch, der bei uns als Mensch bzw. Patient und nicht als Flüchtling, Bittsteller oder Störenfried behandelt und Ernst genommen wird, ist wichtig. Das ist in Griechenland nicht anders als in Wien, München oder Berlin. Menschen kommen, weil sie krank sind, oder einfach Angst haben krank zu werden. Wenn man den ganzen Tag zum Nichtstun verdammt ist, hört man intensiver auf seinen Körper. Es fehlt jeglicher Alltag. weiterlesen

Somalia: der letzte Tropfen und neue Hoffnung

Vom DRK-Team

Nachdem 2015 Regenfälle in Somalia ausgeblieben sind, ging es für die Menschen am Horn von Afrika ums Überleben. Während der folgenden Dürre versiegte das Wasser, verendeten Tiere, vertrockneten Felder und verwaisten Dörfer. Das DRK leistete akute Nothilfe und füllte mit Lastern Wasserspeicher auf. Nun, da der Regen wieder eingesetzt hat, ist die schlimmste Not überwunden, doch die Lebensgrundlagen sind zerstört. Deshalb bleibt das DRK weiterhin vor Ort, um zu helfen – ein Rück- und Ausblick.

Gemeinsam mit dem Finnischen Roten Kreuz (FRC) stand das DRK dem Somalischen Halbmond und den Menschen vor Ort während der Dürre bei. Der DRK-Delegierte Kamwati Wango erinnert sich an eine Wasserlieferung im Dorf Hara-Adad im westlichen Somaliland vor wenigen Monaten und an die Menschen, die er dort getroffen hat.

Hodan Aden (links) und Adar Aden holen Wasser vom Wasserreservoir ihres Dorfes. Foto: Aapo Huhta/ Finnisches Rotes Kreuz

Hodan Aden (links) und Adar Aden holen Wasser vom Wasserreservoir ihres Dorfes. Foto: Aapo Huhta/ Finnisches Rotes Kreuz

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”…diese Verbesserungen jetzt zu sehen, das macht mich froh”

Seit Frühjahr 2016 untersützt das DRK gemeinsam mit dem Finnischen Roten Kreuz die Gesundheitsversorgung in Somalia. Drei Frauen aus der somalischen Provinz Dilla stellen sich hier vor, verraten  ihre Wünsche und Hoffnungen und sie erzählen, wie wichtig die Gesundheitsstation für sie ist, die das DRK nun fördert.

Halima Abdullahi Aden

”Mein Name ist Halima Abdullahi Aden. Ich lebe als Witwe mit sieben Kindern in der Provinz Dilla und bin eine der Freiwilligen der Mutter-Kind-Gesundheitsstation hier. Wenn es diese Klinik nicht gebe, stünden Mütter vor vielen Problemen: Komplikationen bei der Geburt; Blutungen, die zum Tod führen; akute Mangelernährung der Kinder; fehlende Impfungen; mangelnde Gesundheitsfürsorge und vieles andere.

Halima-Abdullahi-Aden weiterlesen

Was wurde eigentlich aus…

Dr. Michael Kühnel-Rouchouze, Arzt für Allgemeinmedizin (Diplom in Tropenmedizin) und Delegierter des Roten Kreuzes

Dr. Michael Kühnel-Rouchouze, Arzt für Allgemeinmedizin (Diplom in Tropenmedizin) und Delegierter des Roten Kreuzes

Von Dr. Michael Kühnel-Rouchouze, Arzt und Auslandsmitarbeiter des Roten Kreuzes

Erinnern Sie sich noch? Vor etwa einem Jahr um diese Zeit war sie da: Die sogenannte Flüchtlingswelle. Ein Strom von Tausenden Menschen, die vor Zerstörung und Krieg flohen. Es folgte eine Welle der Hilfebereitschaft. Viele kleine und große Organisationen, tausende freiwillige HelferInnen, die an den Bahnhöfen, den Grenzen, in den Flüchtlingsunterkünften gearbeitet haben und auch noch arbeiten.

Und plötzlich wurde es still. Zehntausende strandeten in Griechenland und konnten nicht weiter. Ich durfte zwei Wochen dort helfen und habe Dinge gesehen, die man in Europa nicht für möglich gehalten hatte. weiterlesen

Glückliche Rettung in Bangladesch – Weniger schwere Folgen des Zyklons Roanu durch DRK-Katastrophenvorsorge

Ein Katastrophenvorsorgeprojekt des Deutschen Roten Kreuzes konnte Leben retten, als der Zyklon Roanu am 21. Mai über Bangladesch hinwegfegte. Zuvor war schon Sri Lanka schwer getroffen worden, dann erreichte der Sturm die Küstenregion um die Distrikte Bhola, Noakhali und Lakshmipur. Hier führt das DRK gemeinsam mit lokalen Partnern z.B. Schulungen mit Bewohnern durch und trainiert Schüler in Katastrophenvorsorge.

Von Moris Monson, DRK-Mitarbeiter in Bangladesch

“Ich bat alle meine Nachbarn, schnell zum Schutzraum zu gehen. Als ich die traurige Nachricht hörte, dass ein Nachbarskind von der Flut fortgerissen wurde, war ich dankbar, dass meine Familie verschont blieb.“ Das sagt Mohima Begum, eine 33-jährige Mutter von drei Kindern aus dem Dorf Pandit Gram auf der Insel Hatiya.

Leben in einem gefährdeten Ufergebiet: Mohima Begum und ihre Famlie. Foto: DRK

Leben in einem gefährdeten Ufergebiet: Mohima Begum und ihre Famlie. Foto: DRK

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Leben retten in Laos – mit Blutspenden

Von Tim Bray, DRK-Mitarbeiter in Laos

Blut gehört auch in Laos zum Wertvollsten, das Menschen zu geben in der Lage sind. Der Bedarf an Blutspenden vor Ort ist sehr hoch. Seit 2006 unterstützt das Deutsche Rote Kreuz den Blutspendedienst des Laotischen Roten Kreuzes. Regionale Blutbanken und mobile Blutspendeaktionen sollen vor allem auf dem Land die Versorgungslücke schließen. Denn Blutspender sind Lebensretter. weiterlesen

#Setze ein Zeichen: DRK-Ehrenamtliche werden Feldköche

Menschen in Not können sich auf das Deutsche Rote Kreuz verlassen – im In- und Ausland. Kommt es in Deutschland beispielsweise zu Überschwemmungen oder Massenkarambolagen, müssen viele Menschen evakuiert oder versorgt werden, dann sind die DRK-Bereitschaften zur Stelle, um zu helfen. Die Ehrenamtlichen leisten Erste Hilfe oder geben seelischen Beistand, sie errichten Notunterkünfte,  helfen bei der Suche nach Angehörigen oder versorgen die Menschen mit Nahrung. Auf ihre Aufgaben werden die Helfer mit Schulungen und Trainings vorbereitet. Hannes Klaus von den DRK-Bereitschaften Mecklenburg-Vorpommern gibt einen Eindruck davon und berichtet von der Grundausbildung neuer Feldköche.

Wir brauchen dich und deine Zeit, um Menschen helfen zu können. Setze ein Zeichen, werde Ehrenamtlicher beim DRK! https://www.drk.de/mitwirken/der-mensch-im-mittelpunkt-ehrenamt-beim-drk

Wir brauchen dich und deine Zeit, um Menschen helfen zu können. Setze ein Zeichen, werde Ehrenamtlicher beim DRK!

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Das Lachen der anderen

Von Rouven Brunnert, DRK-Delegierter im Nahen Osten

Mehr als ein Dutzend grölender Kinder donnert auf uns zu, als wir eine einfache Siedlung von syrischen Familien im libanesischen Qoub Elias besuchen. Sie albern herum, zupfen neugierig an unserer Kleidung oder den Händen. Es scheint, als wollen uns gleich alle zeigen, wie sie hier leben. Zumindest wollen sie unsere Aufmerksamkeit. Hier und jetzt.

Posieren fürs Foto: Kinder von Qoub Elias und der DRK-Delegierte Rouven Brunnert. Foto: R. Brunnert/ DRK

Posieren fürs Foto: Kinder von Qoub Elias und der DRK-Delegierte Rouven Brunnert. Foto: R. Brunnert/ DRK

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