Haiti: Koordinierungsmaßnahmen greifen

Foto: Holzgerüst für den Neubau eines Hauses

Im Bauprojekt in l'Acul entstehen neue Unterkünfte für die Opfer des Erdbebens © Silvia Sanz, DRK

von Silvia Sanz, Länderreferentin für Haiti
Port-au-Prince. Die Zerstörung einer Hauptstadt in diesem Ausmaß hat es noch nicht gegeben. Was ist der richtige Weg, eine Hauptstadt, in der jegliche Infrastruktur zerstört ist, wieder aufzubauen? Wo fängt man an? Was ist sinnvoll? Zum Glück gibt es Hoffnungsschimmer.

Unter der Leitung der UN und der Rotkreuz-Föderation werden einzelne Sektoren koordiniert. Hier greifen Abstimmungsmechanismen – immer in enger Rücksprache mit Regierungsinstitutionen, wo sie noch existieren.

Das Rote Kreuz engagiert sich v.a. in den Bereich “Shelter” (Unterkünfte) und Gesundheitsversorgung. Unser Bauprojekt in L’Acul, für das wir bei betterplace zu Spenden aufrufen, ist eingebunden in diese Abstimmung unter der Leitung der Rotkreuz-Föderation. Dadurch tummeln sich nicht mehrere Wiederaufbauprojekte am gleichen Ort, während andere Gebiete vergessen werden.

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