Nepal: wertvolle Hilfe

vom DRK-Webteam

Es ist eine harte Zeit für Millionen Menschen, die nach den folgenschweren Erdbeben im April 2015 noch immer in Zelten oder temporären Unterkünften leben – damals wurden 900.000 Häuser beschädigt oder gar zerstört. Um die Menschen zu unterstützen, sich vor der Kälte und Regen zu schützen, haben 53.000 Familien, rund 200.000 Menschen, Bargeldhilfen vom Roten Kreuz erhalten. Zwar war jeder Familie frei gestellt, wofür sie ihre jeweiligen 10.000 Rupien – rund 82 Euro – verwenden, doch 90 Prozent aller Familien haben sich davon Decken und Winterkleidung gekauft. weiterlesen

90 Patienten pro Tag – DRK-Ärzte und Schwestern versorgen in Nordgriechenland Flüchtlinge und leisten medizinische Hilfe

DRK-Mitarbeiter René Schulthoff ist zur Zeit in Nordgriechenland für das Deutsche Rote Kreuz aktiv

Ich bin jetzt seit einer Woche in Nordgriechenland für das DRK als Mitarbeiter im Einsatz. Es ist immer noch kalt in dem Gebiet zur Grenze in die ehemalige Jugoslawische Republik Mazedonien — nachts bis 0 Grad, tagsüber nur bis 14 Grad, aber es soll wärmer werden. Etwa 35.000 Flüchtlinge aus verschiedenen Ländern stecken hier im wahrsten Sinne des Wortes seit Wochen fest. Denn das Gebiet um Idomeni ist feucht, der Regen hat die Wiesen in Schlammflächen verwandelt, Zelte und Kleidung durchnässt und das Feuerholz fast unbrauchbar gemacht.

Idomeni Flüchtlinge

Idomeni, Flüchtlinge harren vor der Grenze zur Republik Mazedonien aus. Foto: René Schulthoff / DRK

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Gesundheit ist relativ – vom Alltag in Beirut und in den umliegenden Flüchtlingslagern

Rouven Brunnert, DRK-Beauftragter für Kommunikation im Libanon, macht sich Gedanken über seine Gesundheit. Doch dann findet er das fragwürdig. Denn ein Besuch in den Flüchtlingslagern zeigt, was wirkliche Gesundheitsprobleme sind.

In Beiruts Supermärkten sind ‚Salad Tabs‘ der Renner. Eine Tablette genügt, um das ungeniessbare Leitungswasser von Keimen zu befreien, so die Werbung für die Chlortabletten. ‚Salad Tabs‘ heißen sie deshalb, weil in der traditionellen libanesischen Küche viel Grün gegessen wird, wie zum Beispiel Fattouche: ein Salat mit Gurken, Tomaten, Zwiebeln, Radieschen sowie ordentlich Essig und Zitronensaft.

DRK-Mitarbeiter Rouven Brunnert in Beirut. Foto: Libanesisches Rotes Kreuz/LRC

DRK-Mitarbeiter Rouven Brunnert in Beirut. Foto: Libanesisches Rotes Kreuz /LRC

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Weltwassertag: Lange Fußmärsche durch Hitze und Wüstensand für das unentbehrliche Nass

Von Benjamin Straube, DRK-Delegierter in Somaliland

Yassin ist Wasseringenieur des Somalischen Roten Halbmondes und verantwortlich für die Umsetzung des DRK-Projektes, das die Auswirkungen der schweren Dürre  in Somaliland minimieren soll. Er prophezeite uns gestern einen anstrengenden Tag und er sollte Recht behalten. Sichtlich geschafft steigen wir aus unserem mit rötlichem Wüstenstaub überzogenen Geländewagen. Fünf Stunden unbefestigte Straßen und das heiße Wüstenklima setzen unserem drei-köpfigen DRK-Team zu. Doch wir haben bereits vier verschiedene Siedlungen im äthiopisch-somalischen Grenzgebiet besucht. weiterlesen

Das Rückgrat stärken: Rothalbmond-Freiwillige in Somaliland

Von Benjamin Straube, DRK-Delegierter Somaliland

Auf über 20 Jahre Zusammenarbeit blicken das Deutsche Rote Kreuz und seine Schwersterorganisation, der Somalische Rote Halbmond (SRCS) in Somaliland, zurück. Die Republik Somaliland, seit 1991 de facto ein unabhängiges Land, befindet sich im Norden des vom jahrzehntelangen Bürgerkrieg in Mitleidschaft gezogenen Somalias. Während viele Menschen, und so auch ich, bei dem Wort Somalia als erstes an einen gescheiterten Staat denken, so assoziiere ich mit “Somaliland” mittlerweile Stabilität, Unabhängigkeit und Hoffnung, gleichzeitig allerdings auch Isolation, Armut und den Kampf ums Überleben. weiterlesen

Hilfe für Menschen in Jordanien: Viele Probleme löst ein Hotline-Service

Ein Interview mit der Feedback- und Beschwerdebeauftragten des DRK: Diana Aqabai

Mit seinem Nothilfe-Programm in Jordanien hat das Deutsche Rote Kreuz auch eine Telefon-Hotline eröffnet. Über diese Hotline können die Menschen, die Hilfe vom DRK erhalten, Informationen über das Programm erfahren, aber auch ihre Anliegen und Beschwerden äußern. Diana Aqabai ist seit August 2015 Feedback- und Beschwerdebeauftragte des DRK vor Ort und berichtet von ihrer Arbeit. weiterlesen

Flüchtlingshilfe in der Türkei: Ein neues Leben in Istanbul

vom DRK-Webteam

Aufgewachsen ist Amena* in Aleppo, doch inzwischen ist ihre Heimatstadt weitgehend zerstört. Jetzt lebt die junge Frau mit ihren drei Brüdern, einer Schwester und ihren Eltern in Istanbul – seit Januar 2013. Die Familie wohnt unter schwierigen Bedingungen in einem feuchten Apartment. „Gern würden wir umziehen, doch viele Hausbesitzer wollen ihre Wohnungen nicht an syrische Familien vermieten“, sagt sie. Trotzdem versucht Amena, sich hier ein neues Leben aufzubauen. Hilfe bekommt sie im Gemeindezentrum in Sultanbeyli, das vom DRK unterstützt wird. weiterlesen

Neuer Willkommensbereich, bessere Spielecke und mehr winterfeste Unterkünfte: Im Warteraum für Flüchtlinge in Feldkirchen tut sich viel

Von Stefan Bihl, DRK-Kommunikationsdelegierter

Im DRK-Warteraum für Flüchtlinge Feldkirchen ist viel Trubel. Nicht nur weil zahlreiche Flüchtlinge ankommen und registriert werden müssen, sondern auch, weil die Bedingungen vor Ort besser werden sollen. So stehen derzeit 2.523 winterfeste Schlafplätze zur Verfügung, das Ziel jedoch sind 5.000 Übernachtungsplätze, die den Flüchtlingen nach ihrer langen, beschwerlichen Reise die Möglichkeit geben, sich auszuruhen. Deshalb werden unter anderem sieben neue Leichtbauhallen errichtet und auch die Cafeteria wird in Kürze in eine winterfeste Halle umziehen. weiterlesen

Hilfe für syrische Flüchtlinge im „Niemandsland“ zwischen Syrien und Jordanien

Von Melanie Plöger, DRK-Mitarbeiterin

Im „Niemandsland“ – der entmilitarisierten Zone zwischen Syrien und Jordanien mitten in der Wüste – sitzen mehr als 20.000 syrische Flüchtlinge fest und warten auf Einlass nach Jordanien. Jordanien hat die Grenzen offiziell jedoch bereits vor langer Zeit geschlossen. Jeden Tag lässt die Regierung nur ca. 50 der bedürftigsten Flüchtlinge ins Land. Die große Mehrheit harrt seit Monaten in dem kargen Wüstengelände aus und ist dort den widrigsten Umständen ausgesetzt. Sie haben nur einfache Plastikplanen und -zelte zum Schutz, es gibt keine sanitären Anlagen, keinen Strom, keine Nahrungsmittel  Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) versorgt die Flüchtlinge – deren Zahl im November sprunghaft gestiegen ist – seit über einem Jahr mit Trinkwasser, Nahrungsmitteln und den nötigsten Gegenständen (Decken, Kleidung, Hygieneartikel). weiterlesen

Flüchtlingshilfe ganz praktisch: DRK-Delegierte lernen Gabelstaplerfahren

Von Stefan Bihl, DRK-Kommunikationsdelegierter

Es ist zwei Uhr nachts und in der Unterkunft für Flüchtlinge im Warteraum Feldkirchen ist die Heizung ausgefallen. Die Temperaturen fallen unter 15°C. Als der diensthabende stellvertretende Teamleiter informiert ist, macht er sich sofort auf die Suche nach Wolldecken. Im Lagercontainer wird er auch fündig, doch kann er unmöglich eine Palette Kartons mit Wolldecken bewegen. Dazu braucht man einen Gabelstapler. Allerdings schläft der einzige Kollege, der die beiden DRK-Gabelstapler fahren darf, tief und fest in seiner Unterkunft 10 km vom Camp entfernt – Anlass genug, mehrere DRK-Delegierte zu schulen, so dass pro Schicht mindestens ein Kollege mit Gabelstaplerlizenz anwesend ist. weiterlesen