Notunterkünfte für Leyte – deutsche Hilfe und philippinischer Gemeinschaftssinn

von Daniel Rudolf Becker, Shelter- /Bau-Mitarbeiter Leyte, Philippinen

Ich arbeite seit zwei Monaten als Shelter-Bau-Mitarbeiter des Deutschen Roten Kreuzes auf der Insel Leyte, Philippinen. Als ich angekommen bin, sah ich zusammengeschusterte Hütten, Häuser die eingestürzt sind, notdürftig geflickt mit Planen von internationalen Hilfsorganisationen, Patchwork-Wellblechhütten aus gefundenen, übrig gebliebenen Materialien. Viele Familien haben kein sicheres Zuhause. Viele Familien haben kein dichtes Dach über den Kopf. Viele Familien haben ein zu geringes Einkommen, um ihre durchschnittlichen fünf Köpfe vollwertig zu ernähren. weiterlesen

“Mein Einsatz hier ist gut und wichtig” – Erfahrungsbericht aus Sierra Leone

Eine gute Woche ist es nun her, dass ich aus Deutschland ausreiste, und ich bin hier Teil eines großen Teams, das die derzeit wohl wichtigste Arbeit zum Schutz der Weltbevölkerung leistet. weiterlesen

DRK unterstützt Einsatz des Libanesischen Roten Kreuzes in Tripoli

Von René Schulthoff, DRK-Mitarbeiter in Beirut, Libanon

Zivilisten evakuiert, Verletzte gerettet und Tote aus Kampfgebiet geborgen

Das Libanesische Rote Kreuz war am Wochenende mit einem Großaufgebot von 100 freiwilligen Helfern und 20 Ambulanzfahrzeugen in Tripoli rund um die Uhr im Einsatz. Am Freitagabend waren schwere Kämpfe zwischen der Libanesischen Armee und bewaffneten Gruppierungen in zwei Stadtteilen im Norden Tripolis ausgebrochen. Die Kämpfe dauerten bis Sonntagnacht an. Erst am Montag wurde eine humanitäre Feuerpause vereinbart. weiterlesen

Kaum Schutz vor Kälte, Regen und Schnee: Syrische Flüchtlinge fürchten den Winter

Von Tommaso Della Longa (IFRC) / Übersetzung von René Schulthoff (DRK)

Eine ganze Familie in einem einzigen Raum. Zwischen fünf und acht Menschen in einer einfachen Behausung aus Brettern und Plastik. Sie sind untergebracht irgendwo inmitten von landwirtschaftlichen Gebieten oder, noch schlimmer, irgendwo oben in den Bergen. So sieht die Situation für tausende syrischer Flüchtlinge im Libanon aus, die vor der Gewalt in ihrem eigenen Land geflohen sind. weiterlesen

Ein Tag im Ebola Treatment Center (ETC) in Kenema, Sierra Leone

von Marcus Richter

Marcus Richter, Mitarbeiter im DRK-Blutspendedienst, startete am 15. Oktober 2014 als erster freiwilliger Helfer nach Sierra Leone.

Die Arbeit geht gut voran, auch wenn es bei cirka 40 Grad ziemlich beschwerlich ist. Aber das lokale Personal ist sehr gut, und es ist eine Freude, mit ihnen zu arbeiten. weiterlesen

Rückkehr nach Gaza

Von Andreas Kasseck, DRK-Programmkoordinator in Ramallah, Westjordanland

Mitte September 2014: Vergangene Woche bin ich zum ersten Mal seit Ausbruch der Kampfhandlungen wieder in den Gazastreifen gereist. Seit Jahren arbeitet das Deutsche Rote Kreuz (DRK) im Gazastreifen in enger Zusammenarbeit mit dem Palästinenischen Roten Halbmond (PRH) und dem Internationalen Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) im Bereich der Katastrophenvorsorge.

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Leben in einem Flüchtlingslager in der Türkei

DRK-Besuch in Gaziantep und Nizip

Von Jonas Bolt, DRK-Logistikmitarbeiter in Beirut, Libanon

Der Krieg in Syrien geht weiter, ein Elend folgt auf das andere, keiner weiß, wie lange noch. Syriens Nachbarländer werden weiterhin von Flüchtlingsströmen überflutet, von Menschen, die praktisch ihren ganzen Besitz aufgeben müssen, nur damit sie das Wichtigste in Sicherheit bringen können – ihr Leben. Die Türkei, die eine mehr als 800 Kilometer lange Grenze mit Syrien teilt, ist ein solch sicherer Hafen für syrische Flüchtlinge. Zweiundzwanzig aktive Flüchtlingscamps gibt es auf türkischem Boden. In allen wohnen syrische Frauen, Kinder und Männer unter einfachen Bedingungen in Zelten und Containern. weiterlesen

Wie es ist, mit einem Hilfskonvoi durch Syrien zu fahren

Von Ibrahim Malla, IFRC

Es ist 7 Uhr morgens in Syriens Hauptstadt Damaskus. Das erste Tageslicht verheißt einen weiteren heißen Tag – den Tag, an dem ein Konvoi mit Hilfsgütern in die entlegene Stadt Daraa in Syrien aufbrechen will. 16 LKW beladen mit lebensnotwendigen Hilfsgütern wie Lebensmitteln und anderen Dingen. Es ist das erste Mal seit zwei Jahren, dass der Syrisch-Arabische Rote Halbmond Hilfe nach Daraa schicken kann. Daraa liegt etwa 100 Kilometer südlich von Damaskus und war die vergangenen Monate aufgrund der Kämpfe nicht erreichbar. weiterlesen

Respektiert uns – schützt uns! Über die Sicherheit von Rotkreuz-/Rothalbmond-Helfern im humanitären Einsatz

Am 19.08.2014 ist der Welttag der humanitären Hilfe. An diesem Tag richtet sich die Aufmerksamkeit auf die vielen Helferinnen und Helfer, die weltweit täglich ihre eigene Sicherheit riskieren, um Menschen in Not beizustehen. Obwohl z.B. die Helfer des Roten Kreuzes und des Roten Halbmonds unter besonderem Schutz stehen, kommt es immer wieder zu Verstößen gegen das humanitäre Völkerrecht.

Von René Schulthoff, DRK-Delegierter Beirut, Libanon weiterlesen

Als Fahrer im Hilfskonvoi: „Jede Fahrt ist neu, jede Fahrt ist spannend!“

Von Peter Hoffmann, DRK-Mitarbeiter im In- und Ausland sowie Hilfskonvoi-Fahrer für das DRK

Ich bin bereits seit 40 Jahren ehrenamtlich für das Rote Kreuz tätig. Als Jugendlicher wurde ich angesprochen, ob ich nicht bei der Wasserwacht mitmachen will. Da bin ich noch heute. Vor circa zehn Jahren hat es mich dann ins Ausland gezogen, und schließlich zu den Fahrten der Hilfskonvois. Die lassen mich seither nicht los. Jede Fahrt ist neu, jede Fahrt ist spannend. weiterlesen