Tag Archives: helfer

90 Patienten pro Tag – DRK-Ärzte und Schwestern versorgen in Nordgriechenland Flüchtlinge und leisten medizinische Hilfe

DRK-Mitarbeiter René Schulthoff ist zur Zeit in Nordgriechenland für das Deutsche Rote Kreuz aktiv

Ich bin jetzt seit einer Woche in Nordgriechenland für das DRK als Mitarbeiter im Einsatz. Es ist immer noch kalt in dem Gebiet zur Grenze in die ehemalige Jugoslawische Republik Mazedonien — nachts bis 0 Grad, tagsüber nur bis 14 Grad, aber es soll wärmer werden. Etwa 35.000 Flüchtlinge aus verschiedenen Ländern stecken hier im wahrsten Sinne des Wortes seit Wochen fest. Denn das Gebiet um Idomeni ist feucht, der Regen hat die Wiesen in Schlammflächen verwandelt, Zelte und Kleidung durchnässt und das Feuerholz fast unbrauchbar gemacht.

Idomeni Flüchtlinge

Idomeni, Flüchtlinge harren vor der Grenze zur Republik Mazedonien aus. Foto: René Schulthoff / DRK

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Neuer Willkommensbereich, bessere Spielecke und mehr winterfeste Unterkünfte: Im Warteraum für Flüchtlinge in Feldkirchen tut sich viel

Von Stefan Bihl, DRK-Kommunikationsdelegierter

Im DRK-Warteraum für Flüchtlinge Feldkirchen ist viel Trubel. Nicht nur weil zahlreiche Flüchtlinge ankommen und registriert werden müssen, sondern auch, weil die Bedingungen vor Ort besser werden sollen. So stehen derzeit 2.523 winterfeste Schlafplätze zur Verfügung, das Ziel jedoch sind 5.000 Übernachtungsplätze, die den Flüchtlingen nach ihrer langen, beschwerlichen Reise die Möglichkeit geben, sich auszuruhen. Deshalb werden unter anderem sieben neue Leichtbauhallen errichtet und auch die Cafeteria wird in Kürze in eine winterfeste Halle umziehen. weiterlesen

Flüchtlingshilfe ganz praktisch: DRK-Delegierte lernen Gabelstaplerfahren

Von Stefan Bihl, DRK-Kommunikationsdelegierter

Es ist zwei Uhr nachts und in der Unterkunft für Flüchtlinge im Warteraum Feldkirchen ist die Heizung ausgefallen. Die Temperaturen fallen unter 15°C. Als der diensthabende stellvertretende Teamleiter informiert ist, macht er sich sofort auf die Suche nach Wolldecken. Im Lagercontainer wird er auch fündig, doch kann er unmöglich eine Palette Kartons mit Wolldecken bewegen. Dazu braucht man einen Gabelstapler. Allerdings schläft der einzige Kollege, der die beiden DRK-Gabelstapler fahren darf, tief und fest in seiner Unterkunft 10 km vom Camp entfernt – Anlass genug, mehrere DRK-Delegierte zu schulen, so dass pro Schicht mindestens ein Kollege mit Gabelstaplerlizenz anwesend ist. weiterlesen

„Ich versuche, nicht alles zu nah an mich rankommen zu lassen, aber es gelingt nicht immer“ – eine Flüchtlingsbetreuerin berichtet

Von Iris Möker, DRK-Kommunikationsdelegierte und Pressesprecherin des DRK-Landesverbandes Brandenburg

„Wir sollten allen Menschen mit Respekt und Liebe begegnen“, sagt Afreen Khan. Die 35-Jährige aus Bangladesch arbeitet als Delegierte für das Rote Kreuz im Warteraum für Flüchtlinge im bayrischen Feldkirchen. „Ich bin ohne Erwartungen hier angekommen“, erzählt sie, „lerne aber jeden Tag viel fürs Leben. Von den Flüchtlingen und auch innerhalb des Rotkreuz-Teams“. Seit Ende September wohnt die junge Frau in einer Pension, zusammen mit 23 anderen Delegierten aus aller Welt. weiterlesen

Medizinische Hilfe für Frauen und Kinder in Syrien – das DRK unterstützt eine kleine Klinik in einem Vorort von Damaskus

Von René Schulthoff, DRK-Delegierter in Beirut

Die kleine Klinik liegt ein bisschen versteckt in einer kleinen Gasse in Dwella, einem Viertel der Hauptstadt Damaskus. Es ist ein dicht besiedeltes  Gebiet, wo die Häuser eng aneinander gebaut sind und zahlreiche kleine Gassen sich durch das Viertel schlängeln.

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Harte Realität in Nepal: Weite Fußmärsche zur DRK-Gesundheitsstation

Von Dr. Johannes Schad, DRK-Mitarbeiter in Singati, Nepal

Ich bin seit 20 Jahren für das Rote Kreuz tätig. Im Auslandseinsatz bin ich schon in Haiti, im Irak, im Gazastreifen, den Philippinen und zuletzt in Liberia gewesen. Mich persönlich beeindruckt immer wieder, in was für unterschiedlichen Regionen und Umständen die Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung arbeitet und wie wir die Menschen dort trotzdem immer wieder gut unterstützen können. weiterlesen

Zu Besuch in den Bergen Vietnams

Von Agnieszka Kurek, Mitarbeiterin im Generalsekretariat des DRK in Berlin

Ich flog Ende 2014 in meinem Winterurlaub nach Vietnam und entschied mich, die Gelegenheit zu nutzen, um ein Projekt vor Ort zu besuchen. Das DRK führt seit mehreren Jahren verschiedene Projekte in Vietnam durch, vor allem im Bereich der Katastrophenvorsorge, Wasser-, Hygiene- und Gesundheitsversorgung. Dabei sind wir in verschiedenen Provinzen im Norden, Zentral- und Süd-Vietnam aktiv. weiterlesen

Die ganze Tragödie des Ebolaausbruchs – fünf Wochen als Arzt in Liberia

Von Alexander Peric, Assistenzarzt und DRK-Freiwilliger in Liberia

Alexander Peric (33), seit November 2013 in der Klinik für Innere Medizin – Schwerpunkt Kardiologie in den DRK-Kliniken Berlin-Köpenick als Assistenzarzt tätig, hat nach eigenen Angaben “einen Faible für alles Infektiologische” und war in Liberia zum Ebola-Einsatz. Anbei sein spannender Erlebnisbericht. weiterlesen

2.200 Freiwillige Helfer des Nepalesischen Roten Kreuzes im Einsatz

Zahlen, Daten, Fakten zum Erdbeben in Nepal

Von René Schulthoff, DRK-Mitarbeiter in Kathmandu

Sie arbeiten unermüdlich, rund um die Uhr, in den entlegensten Gebieten in Nepal – die freiwilligen Helfer des Nepalesischen Roten Kreuzes. Bis heute, 12 Tage nach dem verheerenden Erdbeben in Nepal, sind 2.200 Freiwillige im Einsatz gewesen und rund um die Uhr damit beschäftigt, dringend benötigte Hilfe zu verteilen, Menschen medizinisch zu versorgen und Verschüttete zu bergen. Über 14.510 Menschen wurden durch das Erdbeben verletzt. Die Zahl der Toten wird von der Internationalen Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften mit 7.264 angegeben. weiterlesen

Nepals Freiwillige im Angesicht der Tragödie: “Wir müssen den Lebenden helfen”

Aus Kathmandu Patrick Fuller, Mitarbeiter der Internationalen Föderation des Roten Kreuzes

Am 25. April sah Nishal Restha zu Hause in Sitapaila, einem Vorort von Kathmandu, gerade fern, als das Erdbeben das zweistöckige Haus so stark erschütterte, dass es über ihm und seiner Familie zusammenbrach. Irgendwie schaffte er es nach draußen, wo er schließlich kollabierte. weiterlesen