Schlagwort-Archiv: katastrophe

Foto-Story aus Bangladesch: Asiya freut sich über unsere Unterstützung

Vom DRK-Team

Nach heftigen Regenfällen war Bangladesch Ende Juli Schauplatz schwerer Überschwemmungen – mit mehr als 1,9 Millionen betroffenen Menschen. Weil wir in der Region Bogra ein Projekt zur Finanzierung vorbeugender Hilfsmaßnahmen durchführen, haben wir frühzeitig Hilfsmaßnahmen eingeleitet und an 1.720 Familien eine finanzielle Unterstützung von rund 50 Euro pro Haushalt übermittelt.

Eine Empfängerin ist Asiya Begum aus dem Dorf Kajla. Mit dem Geld konnte Asiya Dinge kaufen, die ihrer vierköpfigen Familie halfen, die Katastrophe zu überstehen – ohne Kredite aufzunehmen oder persönliches Hab und Gut zu verkaufen. Wir haben Asiya Begum begleitet:

Wie nahezu alle Häuser in Kajla wurde das Haus von Asiya Begum und ihrem Ehemann Surut Ali durch die Überschwemmung unter Wasser gesetzt. Foto: Tanvir Ahmed Rezvi/DRK

Wie nahezu alle Häuser in Kajla wurde das Haus von Asiya Begum und ihrem Ehemann Surut Ali durch die Überschwemmung unter Wasser gesetzt. Foto: Tanvir Ahmed Rezvi/DRK

 

 
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Die Zukunft der humanitären Hilfe – Ein Blick auf den Weltgipfel in Istanbul

von Alexandra Rüth, Referentin Koordination Klimaanpassung

Auf nach Istanbul

Am Samstag, den 21. Mai, packte ich nicht nur meine Koffer, sondern auch Stand-up-Banner, Broschüren, Postkarten etc. und los ging es nach Istanbul. Der erste Humanitäre Weltgipfel (World Humanitarian Summit) begann am Sonntag, den 22. Mai, zunächst mit einer großen Ausstellung. Am Montag, den 23. Mai und Dienstag, den 24. Mai, ging der Gipfel dann mit zahlreichen Veranstaltungen und den Regierungsverhandlungen in die heiße Phase.

Alexandra_Rueth beim World Humanitarian Summit in Istanbul 2016

Alexandra Rüth, DRK, beim World Humanitarian Summit in Istanbul 2016. Foto: DRK

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Erdbeben in Nepal: „Die Zerstörung war verheerend“

Ein Rückblick von Karl-Philip Gawel

Der DRK-Delegierte Karl-Philip Gawel flog zwei Tage nach dem ersten Erdbeben im April nach Nepal, um vor Ort zusammen mit dem Nepalesischen Roten Kreuz (NRK) die Verteilung der deutschen Hilfsgüter zu koordinieren.

Karl-Philip Gawel

Der DRK-Delegierte Karl-Philip Gawel im Erdbebengebiet. Seine Aufgabe: die Verteilung der Hilfsgüter aus Deutschland zu koodinieren. Foto: René Schulthoff/ DRK

Als ich in der Hauptstadt Kathmandu landete, herrschte Chaos: Überall zerstörte Häuser, Schutthaufen, Bilder von Vermissten. Sämtliche Freiflächen schienen von Menschen belagert, die aus Angst vor Nachbeben im Freien schliefen. weiterlesen

Nepal: wertvolle Hilfe

vom DRK-Webteam

Es ist eine harte Zeit für Millionen Menschen, die nach den folgenschweren Erdbeben im April 2015 noch immer in Zelten oder temporären Unterkünften leben – damals wurden 900.000 Häuser beschädigt oder gar zerstört. Um die Menschen zu unterstützen, sich vor der Kälte und Regen zu schützen, haben 53.000 Familien, rund 200.000 Menschen, Bargeldhilfen vom Roten Kreuz erhalten. Zwar war jeder Familie frei gestellt, wofür sie ihre jeweiligen 10.000 Rupien – rund 82 Euro – verwenden, doch 90 Prozent aller Familien haben sich davon Decken und Winterkleidung gekauft. weiterlesen

Nepal: Das Ende eines Traums

Von Andrea Reisinger, Mitarbeiterin des Österreichischen Roten Kreuzes

Narayan Karkis Traum war es, als Buchhalter genug Geld zu verdienen, um seine Familie im Bezirk Sindhuli zu unterstützen. Das Erdbeben hat ihn mit einem Schlag zu einem obdachlosen Hilfsempfänger gemacht. Nepal braucht weiter dringend Spenden. weiterlesen

2.200 Freiwillige Helfer des Nepalesischen Roten Kreuzes im Einsatz

Zahlen, Daten, Fakten zum Erdbeben in Nepal

Von René Schulthoff, DRK-Mitarbeiter in Kathmandu

Sie arbeiten unermüdlich, rund um die Uhr, in den entlegensten Gebieten in Nepal – die freiwilligen Helfer des Nepalesischen Roten Kreuzes. Bis heute, 12 Tage nach dem verheerenden Erdbeben in Nepal, sind 2.200 Freiwillige im Einsatz gewesen und rund um die Uhr damit beschäftigt, dringend benötigte Hilfe zu verteilen, Menschen medizinisch zu versorgen und Verschüttete zu bergen. Über 14.510 Menschen wurden durch das Erdbeben verletzt. Die Zahl der Toten wird von der Internationalen Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften mit 7.264 angegeben. weiterlesen

Nepals Freiwillige im Angesicht der Tragödie: “Wir müssen den Lebenden helfen”

Aus Kathmandu Patrick Fuller, Mitarbeiter der Internationalen Föderation des Roten Kreuzes

Am 25. April sah Nishal Restha zu Hause in Sitapaila, einem Vorort von Kathmandu, gerade fern, als das Erdbeben das zweistöckige Haus so stark erschütterte, dass es über ihm und seiner Familie zusammenbrach. Irgendwie schaffte er es nach draußen, wo er schließlich kollabierte. weiterlesen

Kaum Schutz vor Kälte, Regen und Schnee: Syrische Flüchtlinge fürchten den Winter

Von Tommaso Della Longa (IFRC) / Übersetzung von René Schulthoff (DRK)

Eine ganze Familie in einem einzigen Raum. Zwischen fünf und acht Menschen in einer einfachen Behausung aus Brettern und Plastik. Sie sind untergebracht irgendwo inmitten von landwirtschaftlichen Gebieten oder, noch schlimmer, irgendwo oben in den Bergen. So sieht die Situation für tausende syrischer Flüchtlinge im Libanon aus, die vor der Gewalt in ihrem eigenen Land geflohen sind. weiterlesen

Philippinen: Das Leben nach dem Sturm

Von Zoran Filipovic, DRK-Delegierter auf den Philippinen

In Iligan, Bezirk Barangay Hinaplanon, treffe ich Jesus Lequin. Er erzählt mir seine Geschichte. Vor dem Tropensturm „Washi“ im Dezember 2011 führte er mit seiner Frau, drei erwachsenen Kindern und seinem jüngsten Kind, das noch zur Schule geht, ein angenehmes Leben. „Ich hatte eine kleine Polsterei mit drei Maschinen, die uns ernährte. Wir kamen gut über die Runden und das Leben war leicht in unserer Nachbarschaft. Zwei meiner Kinder arbeiteten im Massagesalon“, erzählt Jesus Lequin.
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Rückblick auf einen Einsatz in Ostafrika

Von DRK-Delegierter Cornelia Braun

Ende August bin ich aus Nairobi zurückgekehrt. Es war bereits mein dritter Einsatz in der Region Ostafrika. Im Jahr 2007 habe ich unter anderem die Ausbildung zur Gesundheitsversorgung in Krisen- und Katastrophensituationen für freiwillige Rotkreuzhelfer in Kenia organisiert. Der Schwerpunkt dabei lag auf der Vermittlung der Standards der internationalen Not- und Katastrophenhilfe. weiterlesen