Schlagwort-Archiv: katastrophenhilfe

Nepal: wertvolle Hilfe

vom DRK-Webteam

Es ist eine harte Zeit für Millionen Menschen, die nach den folgenschweren Erdbeben im April 2015 noch immer in Zelten oder temporären Unterkünften leben – damals wurden 900.000 Häuser beschädigt oder gar zerstört. Um die Menschen zu unterstützen, sich vor der Kälte und Regen zu schützen, haben 53.000 Familien, rund 200.000 Menschen, Bargeldhilfen vom Roten Kreuz erhalten. Zwar war jeder Familie frei gestellt, wofür sie ihre jeweiligen 10.000 Rupien – rund 82 Euro – verwenden, doch 90 Prozent aller Familien haben sich davon Decken und Winterkleidung gekauft. weiterlesen

Neue Hoffnung für Singati: Als Arzt im Erdbebengebiet

Dr. Reto Eberhard Rast war im August 2015 erstmals als Delegierter des Schweizerischen Roten Kreuzes für einen Monat in der Rotkreuz-Gesundheitsstation Singati tätig. In seinem Wohnort Luzern arbeitet er als Allgemeinarzt und Dozent. weiterlesen

Die Arbeit hat gerade erst begonnen – Emotionen und Eindrücke beim Einsatz in Nepal

von DRK-Mitarbeiterin Marilena Chatziantoniou

An einem warmem Frühlingstag Mitte Mai stieg ich in das Flugzeug von Berlin Richtung Kathmandu, der Hauptstadt Nepals. Die nächsten dreißig Tage würden dem Deutschen Roten Kreuz und der Hilfe für die Menschen gewidmet sein, die von dem schweren Erdbeben betroffen waren, das Nepal am 25. April erschüttert hatte. weiterlesen

Viele Herausforderungen und ein Nachbeben – bei der Verteilung von Hilfsgütern in Nepal

Von Karl Philipp Gawel, DRK-Mitarbeiter in Nepal

Anreise

Bereits in Istanbul habe ich mich am Flughafen mit Keksen und Trinkwasserflaschen eingedeckt, mangels wirklich verlässlicher Informationen, was mich beim Eintreffen in Kathmandu erwarten würde. Obwohl es von Istanbul nach Kathmandu mit einer Linienmaschine ging, war klar, das ist kein regulärer Flug. Die Mehrzahl der Passagiere waren Pressevertreter oder Hilfskräfte, die sich auf dem Weg in ein unbekanntes Szenario befanden. Je mehr sich das Flugzeugsymbol auf der Bildschirmlandkarte dem Ziel Nepal näherte, wurde mir bewusst, das Folgende ist ungewiss. weiterlesen

Nepal: Das Ende eines Traums

Von Andrea Reisinger, Mitarbeiterin des Österreichischen Roten Kreuzes

Narayan Karkis Traum war es, als Buchhalter genug Geld zu verdienen, um seine Familie im Bezirk Sindhuli zu unterstützen. Das Erdbeben hat ihn mit einem Schlag zu einem obdachlosen Hilfsempfänger gemacht. Nepal braucht weiter dringend Spenden. weiterlesen

2.200 Freiwillige Helfer des Nepalesischen Roten Kreuzes im Einsatz

Zahlen, Daten, Fakten zum Erdbeben in Nepal

Von René Schulthoff, DRK-Mitarbeiter in Kathmandu

Sie arbeiten unermüdlich, rund um die Uhr, in den entlegensten Gebieten in Nepal – die freiwilligen Helfer des Nepalesischen Roten Kreuzes. Bis heute, 12 Tage nach dem verheerenden Erdbeben in Nepal, sind 2.200 Freiwillige im Einsatz gewesen und rund um die Uhr damit beschäftigt, dringend benötigte Hilfe zu verteilen, Menschen medizinisch zu versorgen und Verschüttete zu bergen. Über 14.510 Menschen wurden durch das Erdbeben verletzt. Die Zahl der Toten wird von der Internationalen Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften mit 7.264 angegeben. weiterlesen

Nepals Freiwillige im Angesicht der Tragödie: “Wir müssen den Lebenden helfen”

Aus Kathmandu Patrick Fuller, Mitarbeiter der Internationalen Föderation des Roten Kreuzes

Am 25. April sah Nishal Restha zu Hause in Sitapaila, einem Vorort von Kathmandu, gerade fern, als das Erdbeben das zweistöckige Haus so stark erschütterte, dass es über ihm und seiner Familie zusammenbrach. Irgendwie schaffte er es nach draußen, wo er schließlich kollabierte. weiterlesen

Notunterkünfte für Leyte – deutsche Hilfe und philippinischer Gemeinschaftssinn

von Daniel Rudolf Becker, Shelter- /Bau-Mitarbeiter Leyte, Philippinen

Ich arbeite seit zwei Monaten als Shelter-Bau-Mitarbeiter des Deutschen Roten Kreuzes auf der Insel Leyte, Philippinen. Als ich angekommen bin, sah ich zusammengeschusterte Hütten, Häuser die eingestürzt sind, notdürftig geflickt mit Planen von internationalen Hilfsorganisationen, Patchwork-Wellblechhütten aus gefundenen, übrig gebliebenen Materialien. Viele Familien haben kein sicheres Zuhause. Viele Familien haben kein dichtes Dach über den Kopf. Viele Familien haben ein zu geringes Einkommen, um ihre durchschnittlichen fünf Köpfe vollwertig zu ernähren. weiterlesen

Philippinen: Ein Tag mit Matthias im Base Camp

Von Matthias, Delegierter des DRK auf den Philippinen

Fröhlichkeit und Motivation – beides hätte ich hier nicht unbedingt erwartet. Christian, Antonio und Emon sind trotz der schrecklichen Ereignisse auf den Philippinen hochmotiviert und haben immer ein Lächeln auf den Lippen. Die drei jungen Philippiner sind selbst Opfer des Taifuns, in dem sie fast alles verloren haben. Dennoch unterstützen sie uns als technische Mitarbeiter im Base Camp in Guiuan, in welchem ich selbst ebenfalls als Techniker vor Ort bin. weiterlesen