Tag Archives: Medizinische Versorgung

Die Flut ist noch nicht vorbei

Langsam fließt das Wasser von den Feldern ab, aber es wird noch lange dauern, bis die Bauern hier wieder ernten können. Foto: Mario Lennartz.

Langsam fließt das Wasser von den Feldern ab, aber es wird noch lange dauern, bis die Bauern hier wieder ernten können. Foto: Mario Lennartz.

Von Valérie Batselaere, IFRC

Verheerende Überflutungen halten Pakistan weiter fest im Griff. Eine neue Flutwelle überschwemmte in der südlichen Provinz Sindh zwei Städte und mehr als 70 Dörfer entlang des Manchar-Sees südlich von Dadu. Die steigenden Wassermassen durchbrachen den Damm am See, sodass zehntausende Menschen in die nächsten höher gelegenen Städte evakuiert werden mussten. weiterlesen

Was Kängurus mit Neugeborenen in Haiti zu tun haben

Das ist Kangarooing! © DRK

Oliver Bartelt ist Kinderarzt und seit Mitte April im Feldhospital in Port au Prince tätig. Er hat bereits fünf Jahre im Bereich Neonatologie in den DRK-Kliniken Westend gearbeitet. Neonatologie ist ein Zweig der Kinderheilkunde, der sich mit Neugeborenenmedizin und –versorgung befasst. In seinem Beitrag berichtet er über seine Erfahrungen und Eindrücke in dem Krankenhaus. weiterlesen

Haiti: 100 Tage nach dem Erdbeben 2/2

André Hemping-Bovenkerk ist seit vier Wochen als Teamleiter der DRK-Basisgesundheitsstation in Port au Prince tätig. Zuvor war er für das Rote Kreuz bereits in unterschiedlichen Ländern, unter anderem in Indien und im Iran, im Einsatz und hat dort nach Erdbeben Hilfe geleistet. 100 Tage nach dem schweren Erdbeben in Haiti berichtet der Anästhesist über die aktuelle Situation vor Ort. Dies ist der zweite und letzte Teil seines hier veröffentlichten Beitrags. weiterlesen

Haiti: 100 Tage nach dem Erdbeben 1/2

André Hemping-Bovenkerk ist seit vier Wochen als Teamleiter der DRK-Basisgesundheitsstation in Port au Prince tätig. Zuvor war er für das Rote Kreuz bereits in unterschiedlichen Ländern, unter anderem in Indien und im Iran, im Einsatz und hat dort nach Erdbeben Hilfe geleistet. 100 Tage nach dem schweren Erdbeben in Haiti berichtet der Anästhesist über die aktuelle Situation vor Ort. Dies ist der erste von insgesamt zwei Teilen seines Beitrags, den wir hier veröffentlichen. weiterlesen

Die Zeltstadt im Fußballstadion – Das Feldhospital des DRK 3/3

Ulrike Koltermann ist dpa-Korrespondentin in Paris und berichtet über das DRK-Feldhospital in Port-au-Prince wenige Wochen nach dem verheerenden Erdbeben. Dieser Beitrag ist der dritte und letzte Teil ihrer Reportage vom 10. Februar 2010. weiterlesen

Die Zeltstadt im Fußballstadion – Das Feldhospital des DRK 2/3

Ulrike Koltermann ist dpa-Korrespondentin in Paris und berichtet über das DRK-Feldhospital in Port-au-Prince wenige Wochen nach dem verheerenden Erdbeben. Dieser Beitrag ist der zweite Teil ihrer Reportage vom 10. Februar 2010, die wir in drei Teilen veröffentlichen.

von Ulrike Koltermann

Ein Krankenhaus entsteht in drei Tagen

Das Feldhospital in Carrefour wird aufgebaut

In wenigen Tagen wird ein komplettes Krankenhaus aufgebaut © Stefan Trappe, DRK

Der Aufbau der Zeltstadt, die mit ihrer Ausstattung etwa einem Kreiskrankenhaus entspricht, war eine logistische Meisterleistung. Unter normalen Umständen braucht der Bau eines Krankenhauses Jahre – hier war alles schon kurz nach der Katastrophe einsatzbereit. „Drei Tage von der Ankunft der ersten Kiste bis zum ersten Patienten“, sagt Holger Schmidt, der für die Organisation zuständig ist, mit Stolz. Haiti bekam die Komplettversion eines Krankenhauses mit Ambulanz, Apotheke, Röntgengerät, Labor, Geburtshilfe und Operationssaal. Vier große weiße Zelte mit bis zu 170 Feldbetten dienen als Krankenstationen und etwa 60 internationale Experten arbeiten in der Klinik, etwa die Hälfte davon aus Deutschland. Die Mitarbeiter schlafen in silbrigen Tunnelzelten. Das Trinkwasser wird in einer eigenen Anlage aufbereitet, bis zu 60 000 Liter täglich.

Die Rot-Kreuz-Familie ist die einzige Hilfsorganisation, die Feldkliniken in dieser Größe zur Verfügung stellen kann. Weltweit gibt es drei Stück davon. Der Aufbau der Klinik habe etwa drei Millionen Euro gekostet, sagt Schmidt. Davon sei schon fast eine Million nur für den Transport draufgegangen. Der Einsatz rechne sich aber: In China seien nach dem Erdbeben rund 76 000 Patienten in einer solchen Klinik behandelt worden. Sie dient nicht nur der Nothilfe für die Opfer des Erdbebens, sondern sie soll die Gesundheitsstruktur im Land stärken. Deswegen wird sie nach mehreren Monaten an das haitianische Rote Kreuz übergeben.

„Bevor wir die Klinik übergeben, müssen wir aber noch einen Ersatz für die Zelte finden“, sagt Schmidt. In ein paar Wochen beginnt die Regensaison mit ihren Wirbelstürmen. Wenn die Hunderttausenden Obdachlosen dann noch immer in ihren Zelten aus Stöcken und Bettlaken hausen, droht neues Chaos, das man sich nicht ausmalen mag. Das Rote Kreuz will die Zeltklinik bis dahin in Fertigbau-Häuser unterbringen. Möglicherweise findet sich auch ein leerstehendes Gebäude.

Erfolgreiche Traumabehandlung

Aus einem der Zelte dringt fröhliches Singen und Klatschen. Hier kümmern sich Betreuer um traumatisierte Kinder. Das Zelt ist mit Luftballons und Girlanden dekoriert, an der Zeltwand hängen Kinderbilder.

Ein Helfer kümmert sich um ein traumatisiertes Kind im Feldhospital in Carrefour

Im Feldhospital des Deutschen Roten Kreuzes kümmern sich Helfer spielerisch um traumatisierte Kinder © Stefan Trappe, DRK

Eines zeigt ein schreiendes Kind, das in einem Haus eingesperrt ist – vermutlich eine Reaktion auf das eigene Erlebnis des Erdbebens. Mehrere Kinder stehen im Kreis und singen. Dann tritt ein Mädchen mit vielen vom Kopf abstehenden Zöpfen in die Mitte und macht eine Geste, als wolle sie etwas auf den Boden legen. „Ich lege die Verzweiflung in meiner Familie hier ab“, sagt sie und lächelt schüchtern. Die Betreuer und die anderen Kinder klatschen Beifall.

Die Zeltstadt im Fußballstadion – Das Feldhospital des DRK 1/3

Ulrike Koltermann ist dpa-Korrespondentin in Paris und berichtet über das DRK-Feldhospital in Port-au-Prince wenige Wochen nach dem verheerenden Erdbeben. Dieser Beitrag ist der erste Teil einer längeren Reportage vom 10. Februar 2010, die wir in drei Teilen hier veröffentlichen. Vielen Dank an dpa für die kostenlose Bereitstellung des Beitrags.

von Ulrike Koltermann

Port-au-Prince (dpa) – Jésunette hält ihre Tochter erschöpft im Arm. Das Mädchen hat noch feuchte Haare und bekommt die Augen kaum auf. Sie kam vor wenigen Minuten auf dem Beifahrersitz eines Autos des Deutschen Roten Kreuzes zur Welt. Das Leben geht weiter in Haiti. Jésunette hat das verheerende Erdbeben vor gut drei Wochen hochschwanger überlebt. Ihr Haus ist zerstört, sie lebt mit ihrer Familie in einem Zelt. Im Moment spielt das alles keine Rolle für sie. Sie blickt auf das winzige Bündel, das seine Hände zu Fäusten geballt hat, und sieht glücklich aus.

Luftaufnahme eines Fußballfeldes mit ca. 30 Zelten

Das mobile Krankenhaus des DRK in Carrefour, Haiti © Keppeler, DRK

Die junge Mutter hat Glück gehabt, dass Helfer sie in das Feldkrankenhaus des Roten Kreuzes gebracht haben, das aus einer Zeltstadt auf einem Fußballplatz besteht. Nach Schätzungen der Regierung kamen in Haiti etwa 217 000 Menschen ums Leben und 300 000 wurden verletzt. Die Kliniken und Ambulanzen in der Hauptstadt Port-au-Prince waren schon vor dem Erdbeben in einem desolaten Zustand. Diejenigen, die nicht zerstört sind, sind hoffnungslos überfüllt. Viele Patienten lagern im Freien,
weil es keine Betten mehr gibt und sie Angst vor Nachbeben haben.

Der Impfstoff wird über die Autobatterie gekühlt

„Das Schlimmste, was einem jetzt in Haiti passieren kann, ist eine Blinddarmentzündung oder ein Kaiserschnitt“, sagt der Münsteraner Kinderarzt Joachim Gardemann, medizinischer Leiter der Zeltklinik. „Sämtliche Ressourcen sind von der Erdbebenhilfe absorbiert“, erklärt er. Dabei müssten die Krankheiten des Alltags auch dringend versorgt werden. Zudem drohen neue gesundheitliche Probleme in den vielen improvisierten Zeltlagern in der Stadt. Dort hocken Tausende auf engstem Raum unter katastrophalen Bedingungen zusammen. Insgesamt haben eine Million Menschen in Haiti kein Dach mehr über dem Kopf.

Joachim Gardemann behandelt einen kleinen Patienten im DRK-Feldhospital © Stefan Trappe, DRK

„Die Gefahr geht nicht von den Leichen aus, sondern von lebenden Patienten“, sagt Gardemann. „Es werden dringend Latrinen gebraucht. “Masern könnten ein großes Problem werden, da sie von Mensch zu Mensch übertragen werden und nur etwa 20 Prozent der Bevölkerung immun seien. Das Rote Kreuz hat mit einer großen Impfkampagne begonnen. Die Helfer gehen von Haus zu Haus, die Kühlung für den Impfstoff wird über den Zigarettenanzünder des Autos mit Batterie-Strom versorgt. Auch Dengue-Fieber und Malaria könnten sich ausbreiten.

Verletzungen durch Erdbeben sind oft stark verschmutzt. Wenn sie zu schnell zugenäht werden, können sie sich entzünden. In Haiti wurden nach dem Beben zudem Amputationen an schätzungsweise 6000 Menschen vorgenommen – teils ohne Verwendung von professionellem Operationsbesteck. Viele von ihnen müssen jetzt nachbehandelt werden, um Komplikationen zu vermeiden oder Prothesen anpassen zu können.

Marcus Sting über die Arbeit im Feldhospital in Carrefour

Marcus Sting aus Westfalen-Lippe ist seit gut einer Woche als Base Camp Manager für das DRK in Haiti. In einer Email schilderte er uns die Eindrücke seiner ersten Tage:

Marcus Sting, Base Camp Manager aus Westfalen-Lippe © Stefan Trappe, DRK

“Mittlerweile arbeiten im Rotkreuzkrankenhaus in Carrefour Delegierte aus der ganzen Welt, wie z.B. aus Deutschland, Finnland, Belgien, Niederlande, Australien, Hongkong, Haiti, Qatar, Schweiz, Österreich und Kanada . Die über 80 Delegierten leben im Base Camp direkt neben dem Rotkreuzkrankenhaus. Das Basecamp ist eine eigene Emergency-Response-Einheit, um in Katastrophengebieten für eine Vielzahl von Helfern eine Unterkunft bereit stellen zu können.

Fast jeden Tag reisen Delegierte ab und gleichzeitig kommen die Ablösungen für die nächsten 3-4 Wochen an.  Da nicht alle Delegierte zur  gleichen Zeit nach Haiti gereist sind, überlappen sich die Einsatzzeiten. Die Größe des Krankenhauses erfordert eine nicht unerhebliche Anzahl von Ärzten, Ärztinnen, Krankenschwestern und Krankenpflegern, Technikern, Elektrikern und Spezialisten.

Luxus im Basecamp

“Luxus” wird hier im Base Camp nur in einem geringen Rahmen geboten. Zu diesem Luxus gehören selbstgegrabene Toiletten, Duschen mit kaltem Wasser, ein Waschraum und eine kleine Feldküche. Um 5 Uhr morgens kehrt langsam Leben ins Base Camp ein. Denn die Schichten auf den Krankenstationen beginnen um 6 Uhr. Meistens kann  man durch die Hitze in der Nacht sowieso nicht länger schlafen. Das Küchenteam fängt bereits um 3 Uhr in der Früh mit den  Vorbereitungen für das Frühstück an. Bei über 80 Delegierten muss täglich einiges organisiert werden. Die Techniker des Krankenhauses sorgen selber für die Produktion von Trinkwasser und kümmern sich um die Generatoren, damit das Krankenhaus und das Basecamp genug Strom zu Verfügung haben. Es ist eine gewaltige Organisation nötig, die neben dem medizinischen Krankenhausbetrieb durchgeführt werden muss. Der Müll muss entsorgt werden, die Toiletten und Duschen müssen gereinigt werden und es müssen z.B. Sickergruben für das Abwasser gebaut werden.

Sicherheit im Krankenhaus – selbstgemacht

Zur Zeit befassen wir uns mit Plänen für die Ausschilderung von Notausgängen, Kennzeichnungen von Feuerlöschern und Löschwasserleitungen. Eine Feuerwehr gibt es nämlich hier in Carrefour nicht. Bei 80 Delegierten, lokalen Mitarbeitern in der Technik, im Krankenhaus und in der Küche und den vielen Patienten kann schnell einmal ein Feuer ausbrechen. Da das Krankenhaus und das Basecamp nur in Zelten untergebracht ist, könnte es schnell zu einer Katastrophe kommen. Da Ende März die Regenzeit anfängt, wird zur Zeit alles vorbereitet, um den Krankenhausbetrieb und das Base Camp weiter betreiben zu können. Die Techniker graben Wege, die mit Kies aufgefüllt werden, und bauen Drainagen, damit die Zelte bei starkem Regen nicht überschwemmt werden.

Alles in allem ist es ein großes Zeltlager. Für mich ist es am eindrucksvollsten, das aus so vielen Ländern Rotkreuzhelfer nach Haiti kommen, die sich noch nie im Leben gesehen haben und zusammen in diesem Krankenhaus arbeiten und ein Ziel verfolgen: Den Menschen alleine nach dem Maß ihrer Not zu helfen.”

Gardemann in Haiti: Barfuß zur Not-Operation

Nachfolgend ein schöner Beitrag aus der Münsterschen Zeitung über den Rotkreuz-Helfer Joachim Gardemann:

Das Hemd wechselte, doch die braune Weste hatte Joachim Gardemann bei seinem Einsatz im Krisengebiet von Haiti fast immer an. Auch als er in kurzen Hosen, mit nackten Füßen und Instrumenten, die Schwestern hektisch aus Kisten suchten, zwei Schussopfer operierte.

Das DRK-Feldhospital auf einem Fußballfeld in Carrefour, Haiti © Stefan Trappe, DRK

Die Kranken warteten nicht, bis das Rote Kreuz sein Hospital in einem Fußballstadien in der Hafengegend Carrefour errichtet hatte. Sie waren da. Immer. Überall. Menschen, die gerade erst operiert worden waren oder dringend eine Operation benötigten, lagen auf Straßen und in Parks, als der Münsteraner mit seinem Team in Haiti ankam. „Wenn sie keine Angehörigen hatten, die sich um sie kümmerten, sind sie verhungert oder verdurstet“, sagt Gardemann. Vier Wochen hatte der Kinderarzt als medizinischer Leiter im mobilen DRK-Krankenhaus gearbeitet. Sonntag war er von seinem achten Kriseneinsatz zurückgekehrt. Am Mittwoch berichtete er von seinen Erfahrungen.

Haiti sei nach Ruanda sein zweitschwierigster Einsatz gewesen. Nichts habe funktioniert, nichts sei vor Ort gewesen. Um 100 Liter Diesel zu besorgen, sei ein Mitarbeiter mitunter einen Tag unterwegs gewesen. Das Krankenhaus verbraucht für den Stromgenerator und die Autos 300 Liter am Tag. „Wenn wir eine Blutkonserve aus dem zwei Kilometer entfernten haitianischen Krankenhaus holen mussten, dauerte es aufgrund der zerstörten Straßen und fehlender Verkehrsregeln ebenfalls einen Tag“, sagte Gardemann. „Das war extrem frustrierend.“

Drei-Jahres-Plan

Die haitianische Gesundheitsversorgung sei katastrophal, viel schlechter als in Kenia oder Tansania. Das Rote Kreuz entwickelt deshalb einen Drei-Jahres-Plan für die Hilfe vor Ort und sucht zunächst ein Gebäude, in das das mobile Krankenhaus vor Beginn der Regenzeit im April ziehen kann. „Schon am 28. Januar, 16 Tage nach dem Erdbeben, hatten wir mehr Patienten mit Blinddarmentzündungen, Geburten, Herzinfarkten oder Schussverletzungen als Erdbebenopfer“, so Gardemann. Dazu kommen 40 bis 50 Malaria-Fälle pro Tag, weil fast 80 Prozent der Haitianer unter freiem Himmel leben.

Ruhepausen fanden die 80 Mitarbeiter kaum. „Wir waren nahezu 24 Stunden im Dienst und immer über Funk miteinander verbunden“, sagt Gardemann. „Anders funktioniert die Hilfe nicht.“

Quelle: Münstersche Zeitung

Großartige Arbeit in Haiti geleistet

“Liebe Kolleginnen in Berlin, Marburg und der übrigen Republik, ich bin gut in Haiti angekommen”, schreibt Gabriele Müller-Stutzer, Oberin der DRK-Schwesternschaft Marburg e.V., in einer kurzen Nachricht an den Verband der Schwesternschaften vom DRK e.V. und erzählt von der großartigen Arbeit, die die Kollegen in den vergangenen Wochen geleistet haben. “Sie haben ein hervorragendes Hospital-set-up errichtet. Ich werde ab morgen daran arbeiten, eine midterm solution für den Krankenhausbetrieb in lokalen Strukturen zu finden. Lebensbedingungen für expat teams sind inzwischen gut und bei Temperaturen um 40 ° Celsius ist der deutsche Winter sehr weit weg.”