Tag Archives: notunterkunft

Nepal: wertvolle Hilfe

vom DRK-Webteam

Es ist eine harte Zeit für Millionen Menschen, die nach den folgenschweren Erdbeben im April 2015 noch immer in Zelten oder temporären Unterkünften leben – damals wurden 900.000 Häuser beschädigt oder gar zerstört. Um die Menschen zu unterstützen, sich vor der Kälte und Regen zu schützen, haben 53.000 Familien, rund 200.000 Menschen, Bargeldhilfen vom Roten Kreuz erhalten. Zwar war jeder Familie frei gestellt, wofür sie ihre jeweiligen 10.000 Rupien – rund 82 Euro – verwenden, doch 90 Prozent aller Familien haben sich davon Decken und Winterkleidung gekauft. weiterlesen

Neuer Willkommensbereich, bessere Spielecke und mehr winterfeste Unterkünfte: Im Warteraum für Flüchtlinge in Feldkirchen tut sich viel

Von Stefan Bihl, DRK-Kommunikationsdelegierter

Im DRK-Warteraum für Flüchtlinge Feldkirchen ist viel Trubel. Nicht nur weil zahlreiche Flüchtlinge ankommen und registriert werden müssen, sondern auch, weil die Bedingungen vor Ort besser werden sollen. So stehen derzeit 2.523 winterfeste Schlafplätze zur Verfügung, das Ziel jedoch sind 5.000 Übernachtungsplätze, die den Flüchtlingen nach ihrer langen, beschwerlichen Reise die Möglichkeit geben, sich auszuruhen. Deshalb werden unter anderem sieben neue Leichtbauhallen errichtet und auch die Cafeteria wird in Kürze in eine winterfeste Halle umziehen. weiterlesen

Flüchtlingshilfe ganz praktisch: DRK-Delegierte lernen Gabelstaplerfahren

Von Stefan Bihl, DRK-Kommunikationsdelegierter

Es ist zwei Uhr nachts und in der Unterkunft für Flüchtlinge im Warteraum Feldkirchen ist die Heizung ausgefallen. Die Temperaturen fallen unter 15°C. Als der diensthabende stellvertretende Teamleiter informiert ist, macht er sich sofort auf die Suche nach Wolldecken. Im Lagercontainer wird er auch fündig, doch kann er unmöglich eine Palette Kartons mit Wolldecken bewegen. Dazu braucht man einen Gabelstapler. Allerdings schläft der einzige Kollege, der die beiden DRK-Gabelstapler fahren darf, tief und fest in seiner Unterkunft 10 km vom Camp entfernt – Anlass genug, mehrere DRK-Delegierte zu schulen, so dass pro Schicht mindestens ein Kollege mit Gabelstaplerlizenz anwesend ist. weiterlesen

„Ich versuche, nicht alles zu nah an mich rankommen zu lassen, aber es gelingt nicht immer“ – eine Flüchtlingsbetreuerin berichtet

Von Iris Möker, DRK-Kommunikationsdelegierte und Pressesprecherin des DRK-Landesverbandes Brandenburg

„Wir sollten allen Menschen mit Respekt und Liebe begegnen“, sagt Afreen Khan. Die 35-Jährige aus Bangladesch arbeitet als Delegierte für das Rote Kreuz im Warteraum für Flüchtlinge im bayrischen Feldkirchen. „Ich bin ohne Erwartungen hier angekommen“, erzählt sie, „lerne aber jeden Tag viel fürs Leben. Von den Flüchtlingen und auch innerhalb des Rotkreuz-Teams“. Seit Ende September wohnt die junge Frau in einer Pension, zusammen mit 23 anderen Delegierten aus aller Welt. weiterlesen

Philippinen: Sichere Häuser für die Betroffenen des Taifuns Haiyan

von Daniel Rudolf Becker, Bau-Delegierter des DRK auf der Insel Leyte, Philippinen 

Seit 16 Monaten bin ich jetzt in Dulag und Julita auf der Insel Leyte. Kontinuierlich – nur mit wenigen Verzögerungen und geringen Verspätungen – bin ich hier am Bau von 2.133 bleibenden erweiterbaren Häusern, sogenannten Sheltern beteiligt. Insgesamt baut das DRK auf den Philippinen 6.500 Häuser, rund 10 Prozent der Gesamtanzahl, die das Philippinische Rote Kreuz errichten will. weiterlesen

Weltflüchtlingstag: Azraq – ein Flüchtlingslager voller Kinder, die nach Hause möchten

Humanitäre Nothilfe des DRK für syrische Flüchtlinge

Von René Schulthoff, DRK-Delegierter in Beirut

Es ist brütend heiß in der jordanischen Wüste. An diesem Tag über 45 Grad. Azraq liegt 70 Kilometer östlich der jordanischen Hauptstadt Amman. Gebaut für Menschen aus Syrien, die vor der Gewalt in ihrem Land geflohen sind. In Jordanien halten sich derzeit rund 620.000 syrische Flüchtlinge auf. Im Flüchtlingslager von Azraq selbst leben etwa 20.000 Frauen, Männer und vor allem Kinder, eine ganze Kleinstadt. In einem weiteren Flüchtlingslager in Zaatari warten etwa 80.000 syrische Flüchtlinge darauf, eines Tages wieder heimzukehren. weiterlesen

Nepal: Das Ende eines Traums

Von Andrea Reisinger, Mitarbeiterin des Österreichischen Roten Kreuzes

Narayan Karkis Traum war es, als Buchhalter genug Geld zu verdienen, um seine Familie im Bezirk Sindhuli zu unterstützen. Das Erdbeben hat ihn mit einem Schlag zu einem obdachlosen Hilfsempfänger gemacht. Nepal braucht weiter dringend Spenden. weiterlesen

Pakistan: Mit Decken, Matratzen und Winterkleidung gegen die größte Not

Der schwelende Konflikt zwischen Militanten und Regierungskräften in den Stammesgebieten an der Grenze zu Afghanistan ließ viele Familien aus den Dörfern des Baratals und Tirahtals an den Rand der Stadt Peschawar ( der Hauptstadt der pakistanischen Provinz Khyber-Pakhtunkhwa)  fliehen, wo sie z.T. schon seit Monaten in einem Zeltlager für Binnenvertriebene oder aber bei Gastfamilien leben. Zusammen mit dem Pakistanischen Roten Halbmond konnte das Deutsche Rote Kreuz mit der Bereitstellung von Winterhilfsgütern die größte Not lindern. weiterlesen

„Unser Haus ist sicher gesprengt worden“ – Begegnung mit einer irakischen Vertriebenenfamilie in Nordirak

Von Jörg Mühlbach, DRK-Delegierter im Nordirak

Es regnet und es ist kalt. Ich bin heute mit meiner Kollegin Bettina Morgenstern in eines der Lager für irakische Vertriebene im Nordirak, autonome Region Kurdistan, aufgebrochen. Im Chamishko-Camp leben etwa 25.000 Menschen, irakische Familien, die vor der Gewalt im eigenen Land geflohen sind. Wir verteilen an diesem Tag 1.000 Kerosin-Heizgeräte im Camp. Hier in den Bergen ist es im Winter empfindlich kalt und auf den Gipfeln ringsherum liegt Schnee. Es gibt ein Heizgerät pro Familie. Wenn man schätzt, dass eine Familie 5-6 Mitglieder hat, konnten wir also heute insgesamt 5.000 bis 6.000 Menschen versorgen. Am Sonntag werden noch mal 400 Heizgeräte verteilt. weiterlesen

Rückkehr nach Gaza

Von Andreas Kasseck, DRK-Programmkoordinator in Ramallah, Westjordanland

Mitte September 2014: Vergangene Woche bin ich zum ersten Mal seit Ausbruch der Kampfhandlungen wieder in den Gazastreifen gereist. Seit Jahren arbeitet das Deutsche Rote Kreuz (DRK) im Gazastreifen in enger Zusammenarbeit mit dem Palästinenischen Roten Halbmond (PRH) und dem Internationalen Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) im Bereich der Katastrophenvorsorge.

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