2,8 Millionen Syrische Flüchtlinge in Libanon, Jordanien, Türkei, Ägypten und Irak

Am 20.06.2014 von René Schulthoff

von René Schulthoff, DRK-Mitarbeiter

Die Flüchtlingskrise in den Ländern um Syrien nimmt kein Ende. Offiziell sind nun im vierten Jahr der Krise in Syrien 2,8 Millionen Frauen, Kinder und Männer als Flüchtlinge in Syriens Nachbarländern registriert. Tendenz weiter steigend. In Syrien selbst sind sieben Millionen vertrieben und auf der Flucht. Ein Großteil der Flüchtlinge sind Kinder und Teenager.

Foto: © Dan Vernon
Foto: © Dan Vernon

Das Deutsche Rote Kreuz hilft im Rahmen der Syrienkrise in vier Ländern: In Syrien selbst, im Libanon, in Jordanien und in der Türkei. Die Hilfe erreichte bislang über zwei Millionen Menschen. Die unterschiedlichen Projekte werden durch die Deutsche Bundesregierung und durch ECHO, dem Europäischen Amt für humanitäre Hilfe, finanziell unterstützt.

Während eine Mitarbeiterin des Deutschen Roten Kreuz permanent in Damaskus die Hilfe in Syrien koordiniert, vor allem im Bereich Logistik, Lagerhauskapazitäten, Lebensmittel und Hygienartikel, liegt im Libanon der Fokus der humanitären Hilfe im Bereich Notfallmedizin. Das DRK unterstützt mit Ambulanzfahrzeugen, Verbrauchmaterialien. Diese Hilfe kommt sowohl den syrischen Flüchtlingen als auch der libanesischen Bevölkerung zugute.

Foto: © Ibrahim Malla / IFRC
Foto: © Ibrahim Malla / IFRC

In Jordanien hilft das DRK den syrischen Flüchtlingen mit Hygieneartikeln. In der Türkei erhalten syrische Flüchtlinge in den staatlichen Flüchtlingslagern Hilfe des DRK in Form von Decken, Matratzen und Küchenutensilien.

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Foto: DRK-Miartbeiter im Portrait. René Schulthoff
Um aus den Projekten zu berichten, war René Schulthoff für das Deutsche Rote Kreuz bereits in Syrien, Griechenland, Jordanien und Nepal, aber auch im Nordirak und Jemen.

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