Foto: ein liberianischer Junge vor Rotkreuzhelfern
Am 12.01.2016 von Mareike Tobiassen

Kampf gegen Ebola – warum wir weiter in Liberia helfen

Ende Juni fand in Monrovia ein Treffen aller in Liberia tätigen Rotkreuz-Schwesterngesellschaften statt, um die gemeinsame Strategie zur Unterstützung Liberias nach Ebola zu besprechen. Denn das Gesundheitssystem liegt am Boden, die sanitäre Infrastruktur des Landes ist ungenügend, und es gibt kaum Zugang zu sauberem Wasser. In Liberia sind seit Frühjahr 2014 mehr als 10.700 Menschen an Ebola erkrankt. Etwa 60 Prozent von Ihnen haben die Virusinfektion aber überlebt. Viele, die Ebola überlebt haben, werden von ihren Familien gemieden und sozial ausgegrenzt. Weit verbreitetes Unwissen und Angst vor einer Ansteckung schließt viele Überlebende und ihre Familienangehörigen aus der Gemeinschaft aus und bringt erhebliche psychische Belastungen. Sie haben nicht nur – oft sogar viele – Familienmitglieder verloren, sondern auch einen Teil ihres Hab und Guts, weil es aufgrund der möglichen Viruslast einbehalten und verbrannt wurde.

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Kinder mit Wasserkanistern
Am 16.10.2015 von Benjamin Straube

Wenn der Regen ausbleibt – Wasserspeicher für Somalia

In Somalia bauen das DRK und seine Schwesterorganisation, der Somalische Rote Halbmond, Wasserspeicher, die Regenwasser auffangen können. Diese sogenannten ‚Berkads‘ werden strategisch so platziert, dass Oberflächenwasser sie befüllt. Seit mittlerweile 12 Jahren unterstützt das DRK den Berkad-Bau und hat in dieser Zeit das Design kontinuierlich verbessert: Beispielsweise erwies sich eine runde Form als stabiler als der rechteckige Vorgänger. Gleichzeitig müssen die in die Jahre gekommenen früheren Modelle instandgesetzt werden. Unter anderem testet das DRK deshalb im Moment eine alternative Abdeckung der Berkads: die breiten Blätter der lokalen Pflanze Hiiya sollen Verdunstung und Temperatur des Wassers niedriger halten als die halmartigen Savannengräser.

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Foto: Togolesische Frau mit ihrem Sohn in einem Maisfeld
Am 17.09.2015 von Andrea Kehrwald

Togo: Die neuen Anbaumethoden überzeugen

Feldbesuch in unserem DRK-Entwicklungsprojekt „Unterstützung der landwirtschaftlichen Produktion der Frauen und ihrer Familien in der Region Maritime Togos“ in unserem Projekt-Dorf Adrzalakopé: Dort haben wir gemeinsam mit unserem lokalen Partner eine „Feldschule“ (Farmer Field School / École de Champ Agriculteur) eingerichtet, wo wir mit den Frauen verbesserte landwirtschaftliche Methoden erproben.

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Foto: sudanesische Frau vor einer provisorischen Behausung
Am 25.05.2015 von Dietrich Fischer

Sudan: Gibt es Hoffnung im Darfur?

Dr. Dietrich Fischer, ehemaliger DRK-Büroleiter im Sudan, ist vor einigen Wochen aus dem Sudan zurückgekehrt. Der Sudan gehört immer noch zu den ärmsten Ländern der Welt und zahlreiche Menschen sind von humanitärer Hilfe der internationalen Gemeinschaft abhängig. Das Land ist vielerorts von Krisen und gewaltsamen Konflikten geprägt, etwa in der westlichen Region Darfur. In einem spannendem Bericht erzählt er von seiner Mission in den Darfur, wo er Projekte besucht hat.

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