#Setze ein Zeichen: DRK-Ehrenamtliche werden Feldköche

Am 02.06.2016 von Hannes Klaus

Menschen in Not können sich auf das DRK verlassen – im In- und Ausland. Kommt es in Deutschland beispielsweise zu Überschwemmungen oder Massenkarambolagen, müssen viele Menschen evakuiert oder versorgt werden, dann sind die DRK-Bereitschaften zur Stelle, um zu helfen. Die Ehrenamtlichen leisten Erste Hilfe oder geben seelischen Beistand, sie errichten Notunterkünfte, helfen bei der Suche nach Angehörigen oder versorgen die Menschen mit Nahrung. Auf ihre Aufgaben werden die Helfer mit Schulungen und Trainings vorbereitet – etwa durch die Grundausbildung zum Feldkoch.

Wir brauchen dich und deine Zeit, um Menschen helfen zu können. Setze ein Zeichen, werde Ehrenamtlicher beim DRK! https://www.drk.de/mitwirken/der-mensch-im-mittelpunkt-ehrenamt-beim-drk
Wir brauchen dich und deine Zeit, um Menschen helfen zu können. Setze ein Zeichen, werde Ehrenamtlicher beim DRK!

Heute back’ ich, morgen brau’ ich: Grundausbildung für Feldköche im Zivil- und Katastrophenschutz, Teil 1

Was kann ein Feldkochherd? Wie bediene ich ihn? Und was muss ich beachten, wenn ich für viele Menschen koche? Diese Fragen stellten sich 19 angehende Feldköche, bis sie in ihrer Schulung vom 22. bis 24. April 2016 im DRK-Bildungszentrum Teterow Antwort darauf erhielten. Mit neun Gastteilnehmern aus dem DRK-Landesverband Brandenburg war der Teilnehmerkreis gut gemischt. Unter der Leitung von Landesbereitschaftsleiterin Sabine Junge sowie den Landesausbildern Volkmar Kessler und Manfred Junge erlernten die interessierten Teilnehmer das Einmaleins des Verpflegungsdienstes.

 

Können nun viele Menschen gesund und köstlich bekochen: die Teilnehmer der DRK-Feldkochausbildung Foto: Hannes Klaus
Können nun viele Menschen gesund und köstlich bekochen: die Teilnehmer der DRK-Feldkochausbildung Foto: Hannes Klaus

In praktischen Übungen haben die Frauen und Männer gelernt, eine Verpflegungsausgabestelle zu errichten und den Feldkochherd abzusatteln sowie aufzubauen. Die Ausbilder legten dabei besonderen Wert auf das Einhalten arbeitsschutzrechtlicher Regeln.

Einen Feldkochherd in Betrieb zu nehmen, will gelernt sein. Foto: Hannes Klaus
Einen Feldkochherd in Betrieb zu nehmen, will gelernt sein. Foto: Hannes Klaus

Im theoretischen Teil des Ausbildungswochenendes erhielten die Teilnehmer Einblick in die Berechnung der Lebensmittelmengen für Großschadenslagen und Katastrophen. Weil Hygiene für gesunde Nahrung unverzichbar ist, gingen die Ausbilder zudem umfassend auf Hygienerichtlinien bei der Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung eines Verpflegungseinsatzes ein.

Ob Mengenberechnung, Hygienerregeln oder Arbeitsschutzrichtlinien: Auch Theorie gehört zur Ausbildung. Foto: Hannes Klaus
Ob Mengenberechnung, Hygienerregeln oder Arbeitsschutzrichtlinien: Auch Theorie gehört zur Ausbildung. Foto: Hannes Klaus

Besonders interessiert zeigten sich zwei Helfer mit Migrationshintergrund aus dem DRK-Kreisverband Rostock e.V. Sie erklärten sich bereit, arabische Rezepte und Kniffe in die sehr mitteleuropäisch geprägte Feldkochausbildung einfließen zu lassen. Den Bedarf dieser Kompetenzen machte die Flüchtlingslage im vergangenen Jahr deutlich.
Beladen mit zahlreichen Arbeitsblättern, Präsentationen und vielen neuen Kenntnissen, machten sich die Teilnehmer am Sonntagnachmittag auf den Heimweg.

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Geschrieben von:

Hannes Klaus

Hannes Klaus engagiert sich bei den DRK-Bereitschaften Mecklenburg-Vorpommern und begleitet unter anderem die Grundausbildung neuer Feldköche.

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