Am 31.01.2017 von Dr. Dieter Schütz

Syrien: Neues Leben zwischen Ruinen in Homs

  Homs im Januar 2017: So ähnlich muss es in vielen deutschen Großstädten am Ende desZweiten Weltkrieges ausgesehen haben: Die Altstadt von Homs ist auf mehreren Quadratkilometern  ein einziges Trümmerfeld. Kein Stein befindet sich mehr auf dem anderen. Die meisten Häuser sind nach heftigen Kämpfen nur noch Ruinen, Krankenhäuser völlig zerstört. Lediglich an manchen Straßenecken regt […]

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DRK-Mitarbeiter umringt von Kindern
Am 26.05.2016 von Rouven Brunnert

Das Lachen der anderen: Zu Besuch bei Flüchtlingskindern

Flüchtlingshilfe im Libanon Mehr als ein Dutzend grölender Kinder donnert auf uns zu, als wir eine einfache Siedlung von syrischen Familien im libanesischen Qoub Elias besuchen. Sie albern herum, zupfen neugierig an unserer Kleidung oder den Händen. Es scheint, als wollen uns gleich alle zeigen, wie sie hier leben. Zumindest wollen sie unsere Aufmerksamkeit. Hier […]

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Foto: DRK-Mitarbeiterin übergibt Winterjacken an eine syrische Frau auf der Flucht.
Am 10.02.2016 von Melanie Plöger

Hilfe für Flüchtlinge im „Niemandsland“ zwischen Syrien und Jordanien

Im „Niemandsland“ – der entmilitarisierten Zone zwischen Syrien und Jordanien mitten in der Wüste – sitzen mehr als 20.000 syrische Flüchtlinge fest und warten auf Einlass nach Jordanien. Jordanien hat die Grenzen offiziell jedoch bereits vor langer Zeit geschlossen. Jeden Tag lässt die Regierung nur ca. 50 der bedürftigsten Flüchtlinge ins Land. Die große Mehrheit […]

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foto: zwei Flüchtlingskinder vor unterscharf zu erkennenden Zelten.
Am 13.11.2015 von Marilena Chatziantoniou

Was würde ich mitnehmen auf der Flucht? – Gedanken zum Hilfseinsatz auf Lesvos

“Was würde ich eigentlich mitnehmen auf der Flucht?” Dieser Gedanke ging mir nicht aus dem Kopf an diesem kühlen, aber sonnigen Novembertag auf der griechischen Insel Lesvos. Alles müsste in einer kleinen Tasche Platz haben, in einem Rucksack – oder sonst im Zweifel zurück gelassen werden. In meinen Gedanken packe ich den Rucksack weiter: wichtige Papiere, meinen Pass, mein Telefon, das Ladegerät. Vielleicht noch ein, zwei Fotos und die Hoffnung. Die Hoffnung, dass ich bald wieder zurück könnte in die Heimat oder zumindest Sachen nachholen lassen.

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