Am 05.04.2016 von René Schulthoff

DRK-Ärzte und Schwestern versorgen Flüchtlinge in Griechenland

Ich bin jetzt seit einer Woche in Nordgriechenland für das DRK als Mitarbeiter im Einsatz. Es ist immer noch kalt in dem Gebiet zur Grenze in die ehemalige Jugoslawische Republik Mazedonien — nachts bis 0 Grad, tagsüber nur bis 14 Grad, aber es soll wärmer werden. Etwa 35.000 Flüchtlinge aus verschiedenen Ländern stecken hier im wahrsten […]

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Foto: Flüchtlingskinder vor einem Zelt.
Am 05.04.2016 von Rouven Brunnert

Die Flüchtlingskatastrophe im Libanon – kein menschenwürdiges Leben

Gesundheit ist relativ – vom Alltag in Beirut und in den umliegenden Flüchtlingslagern In Beiruts Supermärkten sind ‚Salad Tabs‘ der Renner. Eine Tablette genügt, um das ungeniessbare Leitungswasser von Keimen zu befreien, so die Werbung für die Chlortabletten. ‚Salad Tabs‘ heißen sie deshalb, weil in der traditionellen libanesischen Küche viel Grün gegessen wird, wie zum […]

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Ärztliche Untersuchung
Am 30.11.2015 von René Schulthoff

Syrien: Das DRK unterstützt eine kleine Klinik in Damaskus

Die kleine Klinik liegt versteckt in einer kleinen Gasse in Dwella, einem Viertel der Hauptstadt Damaskus. In der Klinik, die durch den Syrischen Arabischen Roten Halbmond (SARC) betrieben wird, warten an diesem Morgen etwa 15 Frauen mit ihren Kindern auf Behandlung. Es sind in der Regel Routine-Untersuchungen, die hier von den vier Ärztinnen vorgenommen werden. Aber auch die Behandlung von akuten Erkrankungen von Babys, Kindern und Frauen ist möglich. Der Apotheker erklärt mir, dass neben den Basismedikamenten auch Milchpulver für Babys als Zusatznahrung ausgegeben wird. Das Milchpulver wurde vom DRK mit finanziellen Mitteln des Belgischen Roten Kreuzes beschafft und nach Syrien transportiert.

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Foto: ein Blick in die Berge ud die mobile DRK-Gesundheitsstation in Nepal
Am 11.09.2015 von Dr. Reto Eberhard Rast

Nepal: neue Hoffnung für Singati – als Arzt im Erdbebengebiet

Das erste, was ich von Nepal sah, waren die schneebedeckten Giganten, deren Gipfel auf Flughöhe hunderte von Kilometern entfernt aus dem darunter liegenden Wolkengrund stachen. Solange diese Riesen wachsen und der indische Subkontinent mit gewaltiger Kraft gegen die Eurasische Platte drückt, solange wird es im südlichen Himalaya Erdbeben geben. Die katastrophale Zerstörung der Stadt Muszafarrabad im Kashmir ist erst zehn Jahre her. In Nepal rechnet man etwa alle 75 Jahre mit einem schweren Beben. Das letzte geschah 1934 – nach einer Jahrhunderte dauernden ruhigeren Periode und vielen Erdbeben im Mittelalter.

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Foto: Nepalesinnnen laufen über eine lange Brücke
Am 31.07.2015 von Dr. Johannes Schad

Harte Realität in Nepal: weite Fußmärsche zur Gesundheitsstation

Viele haben eine romantische Vorstellung von Nepal, doch ist es nicht leicht hier zu arbeiten. Ich befinde mich momentan in Singati, einer abgelegenen Gegend im Dolakha-Distrikt und es ist schon allein mühselig, hierhin zu kommen. Das Nepalesische Rote Kreuz und das Gesundheitsministerium haben um Unterstützung für einen Einsatz hier gebeten, deswegen hat das DRK gemeinsam mit dem Finnischen und Französischen Roten Kreuz eine Basisgesundheitsstation eingerichtet. Täglich behandeln wir ungefähr 70 Patienten.

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Foto: Flüchtlingskinder schauen lachend in die Kamera
Am 17.06.2015 von René Schulthoff

Azraq – ein Flüchtlingslager voller Kinder, die nach Hause möchten

Es ist brütend heiß in der jordanischen Wüste. An diesem Tag über 45 Grad. Azraq liegt 70 Kilometer östlich der jordanischen Hauptstadt Amman. Gebaut für Menschen aus Syrien, die vor der Gewalt in ihrem Land geflohen sind. In Jordanien halten sich derzeit rund 620.000 syrische Flüchtlinge auf. Im Flüchtlingslager von Azraq selbst leben etwa 20.000 Frauen, Männer und vor allem Kinder, eine ganze Kleinstadt. In einem weiteren Flüchtlingslager in Zaatari warten etwa 80.000 syrische Flüchtlinge darauf, eines Tages wieder heimzukehren.

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