Foto: Menschenmenge an einem Wassersystem in Kolumbien
Am 27.07.2017 von Andreas Lindner

Kolumbien: Ein Projektbesuch nach der Katastrophe

Generalsekretär Christian Reuter vor Ort beim Kolumbianischen Roten Kreuz Christian Reuter, Generalsekretär des Deutschen Roten Kreuzes, besuchte vom 10. bis 14. Juli in Begleitung von Christof Johnen, Leiter der internationalen Zusammenarbeit, Kolumbien. Im Mittelpunkt der Reise standen Projektbesuche in Mocoa, dem Hauptort der an der Grenze zu Ekuador gelegenen Provinz Putumayo, und in der an […]

Weiterlesen
Foto: eine Girlande mit Weihnachtskugeln am Eingang zur Gesundheitsstation in Nea Kavala
Am 05.01.2017 von Dr. Martin Steinert

Griechenland: Weihnachten in Kilkis

22. Dezember 2016: Ich bin vorgestern gut angekommen in Kilkis im Norden von Griechenland. Gestern war Einführung im Büro im Hotel, mit Blick auf dicke Aktenordner, sechs Laptops und dutzende Telefone. Heute war ich dann mit dem Teamchef Petti und der jungen finnischen Ärztin Lotta in den Lagern Kordelio und Nea Kavala, um erste Eindrücke […]

Weiterlesen
Foto: ein liberianischer Junge vor Rotkreuzhelfern
Am 12.01.2016 von Mareike Tobiassen

Kampf gegen Ebola – warum wir weiter in Liberia helfen

Ende Juni fand in Monrovia ein Treffen aller in Liberia tätigen Rotkreuz-Schwesterngesellschaften statt, um die gemeinsame Strategie zur Unterstützung Liberias nach Ebola zu besprechen. Denn das Gesundheitssystem liegt am Boden, die sanitäre Infrastruktur des Landes ist ungenügend, und es gibt kaum Zugang zu sauberem Wasser. In Liberia sind seit Frühjahr 2014 mehr als 10.700 Menschen an Ebola erkrankt. Etwa 60 Prozent von Ihnen haben die Virusinfektion aber überlebt. Viele, die Ebola überlebt haben, werden von ihren Familien gemieden und sozial ausgegrenzt. Weit verbreitetes Unwissen und Angst vor einer Ansteckung schließt viele Überlebende und ihre Familienangehörigen aus der Gemeinschaft aus und bringt erhebliche psychische Belastungen. Sie haben nicht nur – oft sogar viele – Familienmitglieder verloren, sondern auch einen Teil ihres Hab und Guts, weil es aufgrund der möglichen Viruslast einbehalten und verbrannt wurde.

Weiterlesen
Ärztliche Untersuchung
Am 30.11.2015 von René Schulthoff

Syrien: Das DRK unterstützt eine kleine Klinik in Damaskus

Die kleine Klinik liegt versteckt in einer kleinen Gasse in Dwella, einem Viertel der Hauptstadt Damaskus. In der Klinik, die durch den Syrischen Arabischen Roten Halbmond (SARC) betrieben wird, warten an diesem Morgen etwa 15 Frauen mit ihren Kindern auf Behandlung. Es sind in der Regel Routine-Untersuchungen, die hier von den vier Ärztinnen vorgenommen werden. Aber auch die Behandlung von akuten Erkrankungen von Babys, Kindern und Frauen ist möglich. Der Apotheker erklärt mir, dass neben den Basismedikamenten auch Milchpulver für Babys als Zusatznahrung ausgegeben wird. Das Milchpulver wurde vom DRK mit finanziellen Mitteln des Belgischen Roten Kreuzes beschafft und nach Syrien transportiert.

Weiterlesen