Foto: Nepalesische Mutter und ihr Sohn spielt vor Strohhütte mit Steinen.
Am 31.08.2017 von DRK-Team

Nepal: Die Not endet nicht mit sinkenden Pegelständen

Als das trübe, braune Wasser des übertretenden Flusses Singiehi ihr Haus in Stücke riss, schaffte es Amita Devi, ihre fünf Kinder und ihren Ausweis zu retten – mehr aber nicht. „Alles andere wurde fortgetrieben“, sagt sie neben den Überresten ihres Hauses stehend. Wie viele der 800.000 Menschen in Nepal, die durch die Überschwemmungen aus ihren […]

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Foto: ein nepalesischer Rotkreuzmitarbeiter prüft die Ausrichtung einer Wand.
Am 16.01.2017 von Betisa Egea Zabalza

Erdbebenhilfe in Nepal: Der Wiederaufbau kommt voran

Als Nepal im Jahr 2015 von zwei schweren Erdbeben erschüttert wurde, verloren mehr als 8.000 Menschen ihr Leben. Als DRK haben wir uns in der Nothilfe engagiert, um die Überlebenden zu unterstützen – mit einer Basisgesundheitsstation zur medizinischen Versorgung, mit Hilfsgütern und Bargeldhilfen für die Errichtung von Notunterkünften. Im Anschluss an die Nothilfe begannen wir […]

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Foto: DRK-Delegierter vor einem DRK-Zelt in Nepal
Am 25.04.2016 von Karl-Philip Gawel

Erdbeben in Nepal: „Die Zerstörung war verheerend“

Katastrophenhilfe in Nepal – ein Rückblick Als ich in der Hauptstadt Kathmandu landete, herrschte Chaos: Überall zerstörte Häuser, Schutthaufen, Bilder von Vermissten. Sämtliche Freiflächen schienen von Menschen belagert, die aus Angst vor Nachbeben im Freien schliefen. Die ersten Tage waren eine Herausforderung: Wir mussten LKWs organisieren, Ladehelfer, Fahrer. Zahlreiche Freiwillige des NRK waren selbst von […]

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Eine nepalesiche Mutter mit Baby
Am 19.04.2016 von DRK-Team

Nepal: wertvolle Hilfe nach dem Erdbeben

Eine Fotoreportage aus Nepal. Es ist eine harte Zeit für Millionen Menschen, die nach den folgenschweren Erdbeben im April 2015 noch immer in Zelten oder temporären Unterkünften leben – damals wurden 900.000 Häuser beschädigt oder gar zerstört. Um die Menschen zu unterstützen, sich vor der Kälte und Regen zu schützen, haben 53.000 Familien, rund 200.000 […]

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Foto: ein Blick in die Berge ud die mobile DRK-Gesundheitsstation in Nepal
Am 11.09.2015 von Dr. Reto Eberhard Rast

Nepal: neue Hoffnung für Singati – als Arzt im Erdbebengebiet

Das erste, was ich von Nepal sah, waren die schneebedeckten Giganten, deren Gipfel auf Flughöhe hunderte von Kilometern entfernt aus dem darunter liegenden Wolkengrund stachen. Solange diese Riesen wachsen und der indische Subkontinent mit gewaltiger Kraft gegen die Eurasische Platte drückt, solange wird es im südlichen Himalaya Erdbeben geben. Die katastrophale Zerstörung der Stadt Muszafarrabad im Kashmir ist erst zehn Jahre her. In Nepal rechnet man etwa alle 75 Jahre mit einem schweren Beben. Das letzte geschah 1934 – nach einer Jahrhunderte dauernden ruhigeren Periode und vielen Erdbeben im Mittelalter.

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Foto: Nepalesinnnen laufen über eine lange Brücke
Am 31.07.2015 von Dr. Johannes Schad

Harte Realität in Nepal: weite Fußmärsche zur Gesundheitsstation

Viele haben eine romantische Vorstellung von Nepal, doch ist es nicht leicht hier zu arbeiten. Ich befinde mich momentan in Singati, einer abgelegenen Gegend im Dolakha-Distrikt und es ist schon allein mühselig, hierhin zu kommen. Das Nepalesische Rote Kreuz und das Gesundheitsministerium haben um Unterstützung für einen Einsatz hier gebeten, deswegen hat das DRK gemeinsam mit dem Finnischen und Französischen Roten Kreuz eine Basisgesundheitsstation eingerichtet. Täglich behandeln wir ungefähr 70 Patienten.

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